Jacques Offenbach
Die Großherzogin von Gerolstein
SH Landestheater
Premiere: 23. Januar 2027
| Musikalische Leitung | Sergi Roca Bru |
| Inszenierung | Hendrik Müller |
| Choreographie | Katharina Glas |
| Bühne | Rifail Ajdarpasic |
| Kostüme | Ariane Isabell Unfried |
| Dramaturgie | Maximilian Eisenacher |
| Die Großherzogin | Vera Semieniuk |
| Fritz | Mikkel Skorpen |
| Wanda | Malgorzata Roclawska |
| Prinz Paul | Philipp Franke |
| General Bumm | Kai-Moritz von Blanckenburg |
| Baron Puck | Christian Alexander Müller |
| Baron Grog | Henri Buchenau |
| Ballett-Ensemble |
Ben Silas Beppler | Chu-En Chiu | William Gustavo De Barros | Perla Gallo | Laura Elizalde García | Yi-Han Hsiao | Yun-Cheng Lin | Kyoko Oku | Emanuele Senese | Gijs Machiel Stenger | Risa Tero | Meng-Ting Wu |
Opéra Bouffe in drei Akten von Jacques Offenbach
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsch von Stefan Troßbach
Die Verhältnisse in Gerolstein sind klar. Die Großherzogin zeigt sich kalt gegenüber Regierungsgeschäften, dafür aber umso heißer auf die Vermehrung ihrer Liebschaften. Da die Männer knapp werden, soll sie mit dem einfältigen Prinzen Paul verheiratet werden, an dem sie allerdings nur wenig Gefallen findet. Außerdem wird ein Krieg angezettelt, weil die Großherzogin eine besondere Vorliebe für Männer in Uniform hat. Als sie dem Soldaten Fritz begegnet, werden dadurch sowohl die Hochzeits- als auch die Kriegspläne durcheinandergewirbelt.
Offenbachs beißender Militärsatire gelang es, nicht zuletzt durch den vor Wortwitz sprühenden Text, den Militarismus jener Zeit mit Hohn und Spott zu überziehen. Es ist leider wieder dringend nötig zu schauen, wo Gerolstein heute überall liegt.